Kurzanleitung: Häkelarmband

Dieses Häkelarmband ist schnell gemacht und sieht schick aus!

haekelarmband

Dazu habe ich verwendet:

– Merinowolle Stärke 6-7 (für das Armband selbst)
– Häkelgarn Stärke 2-3 (Für die Rose; Anleitung hier: Klick )
– Häkelnadel Stärke 5 / Häkelnadel Stärke 2
– Knopf für den Verschluß
– Anhänger aus Bronze

Das Armband zu machen ist sehr simpel. Ich schlage so viele Luftmaschen an, dass sie eng um mein Handgelenk passt ( Wolle leihert mit der Zeit aus, daher die Goldene Regel: Immer etwas enger.)
Jetzt häkel ich 2 Reihen mit ganzen Stäbchen und schließe mit einer Kettmasche. Für den Verschluss gehe ich nochmal in die letzte Masche rein und Häkel 3-4 Luftmaschen ( das varriiert je nach Größe des Knopfes, den du benutzt!) diese mit einer weiteren Kettmasche in die letzte Masche der allerersten Reihe schließen. jetzt hast du eine Schlaufe, mit der du das Armband per Knopf zumachen kannst!

Ich nähe den Knopf an, die Mini-Rose und befestige meine Anhänger an dem Armband.
Man kann es natürlich auch mit Perlen dekorieren; oder allem was dir in den Sinn kommt!

Fertig!

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Kurzgeschichte: The Righteous Ones

Tonya wünschte sich Stille über der Stadt. Aber es gab nie Stille. Sirenen, Schüsse und Schreie hallten durch das Viertel und spiegelten damit den Geist dieser widerwärtigen Anhäufung von Menschen wieder. Abschaum lauerte hinter jeder Ecke und in jedem Haus auf der verdammten Welt.

Tonya saß an ihrem offenen Fenster, in eine zerfranste Wolldecke gewickelt und starrte auf die Straße Stockwerke unter sich. Sie wartete. Jeden Tag und jede Nacht saß sie da, in Bereitschaft. Kühle, gefasste Würde umgab sie; ein krasser Gegensatz zu ihrem äußeren Erscheinungsbild. Fettiges schwarzes Haar, ungeschnitten und wild. Ihre Haut war fahl und trocken, ihre Augenringe fielen dadurch nur noch mehr auf. Sie war keine Schönheit, wirklich nicht. Aber das war auch nicht nötig, denn ihr Sinn war nicht der des Kinder Gebärens oder das erwirtschaften von Geld. Tonya war für etwas Höheres bestimmt; eine Aufgabe von globalen Ausmaß. Keine Regierung hatte sie damit beauftragt, es war niemand von einer geheimen Organisation an sie herangetreten oder hatte damit gedroht, ihre Familie zu töten wenn sie nicht kooperierte. Mal abgesehen davon, dass sie keine Familie hatte, die man töten konnte. Nein, es war in ihren Geist einprogrammiert, ein stummer Befehl dem sie zu folgen hatte. Seit Jahren wartete sie in diesem Dreckloch auf den Tag, an dem es beginnen würde. Und heute war dieser Tag.

Wie ein elektrischer Schlag fuhr es durch ihren Körper und mit einem Ächzen griff sie sich an die Brust. Ein stechender Schmerz im Brustkorb für den Bruchteil einer Sekunde – und dann war es vorbei, so plötzlich wie es gekommen war.

„Es ist soweit.“, hauchte Tonya in die Nacht und warf ihre Wolldecke von sich. Mit eiligen Schritten rannte sie in den Flur, griff nach ihrem Parka an der Garderobe und schlüpfte in ihre Stiefel. Jetzt musste es schnell gehen. Jeder ihrer Art hatte diesen Impuls gespürt und sie machten sich auf den Weg zum Treffpunkt.

Sie waren über die ganze Welt verteilt. Versteckt, lauernd; um den nächsten großen Coup der Evolution durch zu ziehen. Sie waren nicht viele, eine junge und doch aussterbende Rasse. Intelligenter, schneller, stärker als der Mensch – einfach besser. Mehr.

 

„Wo hast du solange gesteckt, eh?“ Matt saß in einem schwarzen Hoodie neben Tonya und zog an dem kleinen Stummel seiner Zigarette. Der Rauch brannte in ihren Augen, aber sie sagte nichts dazu. Sollte er sein Nikotin genießen. Jeder hatte seine Fehler, selbst die nächste Stufe der Evolution. Sie saßen zusammen in diesem alten Stadion, in die verrosteten Metallsitze gelehnt und warteten auf IHN.

ER war der Gelehrte, derjenige der wusste was zu tun war. Jeder von ihnen wusste um seine Aufgabe, denn diese war sehr simpel. Doch in Worte fassen konnte es nur ER.

So saßen sie da, unterhielten sich über Belanglosigkeiten in mit gesenkten Stimmen. Auch Matt versuchte Tonyia in ein Gespräch zu verwickeln, aber sie gab zu knappe und desinteressierte Antworten als dass man es eine Unterhaltung nennen konnte.

Die Zahl der Anwesenden konnte man auf ein paar wenige Tausend schätzen. Dunkel Kleidung, gedrückte Körperhaltungen und die bittere Aura von Unterdrückung war keine Seltenheit. Sie waren das Markenzeichen eines jeden von ihnen. Es war traurig, dass all diese intelligenten und sensiblen Menschen so behandelt wurden. Aber das würde sich heute ändern, für immer.

 

„Brüder. Schwestern.“ ER war in die Mitte des Stadions getreten, im Licht eines Scheinwerfers und mit einer Stärke in der Stimme, dass sie durch die ganze Anlage hallte. Er sah zu seinen Verbündeten hoch, die Erwartungsvoll seinen Blick fingen und erwiderten. Er war ein schmächtiger Mann, kaum ein Haar noch auf dem Kopf und doch sprühte er förmlich von Energie und Macht. Er konnte einem wahrlich Angst einjagen.

„Meine Lieben, ihr habt es gespürt. Wir alle haben es gespürt.“ ER hob die Arme, einladend, als wolle er jeden Einzelnen umarmen. Tonya kroch eine Gänsehaut über den Nacken und neben ihr rückte Matt aufgeregt hin- und her. Es begann!

„Ihr Lieben, ihr Guten! Ihr Leidenden!“ Das Mitgefühl seines Blickes streifte durch die Menge und traf jeden tief in die Seele, heilte Wunden und wischte Tränen fort. „Euer Schmerz ist mir bekannt. Ich kenne jedes eurer Leiden und ihr habt so lange mutig ausgehalten!“ Der Stolz in seiner Stimme ließ Tonya auf ihre Unterlippe beißen, um nicht zu weinen. Ein drückender Kloß saß in ihrem Hals – wie lange hatte sie auf diesen Tag gewartet!

„Und endlich ist es soweit! Ihr seid so stark, ich bin stolz auf euch! Heute Nacht werden wir durch die Straßen gehen und unser Geburtsrecht einfordern!“

Zustimmende Schreie hallten an den Wänden des Stadions wieder, als die Versammelten sich von den Stühlen erhoben. Manche Gesichter waren tränenverschmiert, andere vor Tatendrang und aufgestauter Wut verzerrt. Die Grimassen erzählten die Geschichten von dem Leiden, welches sie Tag für Tag über sich ergehen lassen mussten. Zurückweisung, das Gefühl der Einsamkeit und Leere.

„Ihr wisst was zu tun ist. Jeder von euch hat es schon immer gewusst. Geht und erobert diese Welt zurück!“ Er hatte die Stimme erhoben, über das triumphierende Geschrei und Gebrüll der Anwesenden. Die letzten Sitzenden sprangen auf, begannen zu gehen, zu laufen und rannten schließlich aus dem Stadion auf die Straßen der Stadt. Es waren nicht viele, die Tausende in dieser Millionenstadt. Aber das war kein Hindernis. Vom Denken des Individuums verschmolzen sie zu einer Masse, einem großen Schwarm der im Kollektiv dachte. Es gab kein ‚Ich‘ mehr, nur noch das pulsierende ‚Wir‘, als die Auserwählten über die Menschen in den Straßen herfielen.

Sie brachen durch Fenster, Türen und Wände. Sie brachen ihren opfern das Genick, zerrissen ihre Körper und zertraten ihre Schädel auf dem Asphalt. Es gab keine Gnade, kein Halten in ihrer Aufgabe. Warum sollten sie diesen Monstern die Gnade erweisen sie am Leben zu lassen?

Tonya sah zu dem Mann in schwarzen Gewand herab, der mit starren Augen zu ihr auf sah. Das hölzerne Kreuz an seiner Halskette hielt er zwischen den Fingern und in seinem Blick sah sie die Panik, die seine Seele zermalmte. Er wusste, wer diese Krieger waren. Er wusste genau, was ihre Aufgabe war und dass es keine Rettung mehr gab.

„Die Gerechten…!“, keuchte er, ehe Tonya seinen Schädel packte und zudrückte. Unter Schmerzen stöhnte der Geistliche in der Gewissheit, sterben zu müssen. Er stotterte Worte eines Gebets, die Zunge starr vor Angst.

„Dein Gott wird dir nicht helfen!“, zischte Tonya mit einem freudigen Grinsen. Mit einem knirschen brach sein Schädel unter ihrer Kraft und der Mann hatte wie schon so viele Andere in dieser Nacht seinen Tod gefunden. Sie warf seine Leiche zu Boden und riss ihm den Rosenkranz aus den Händen.

„Die Gerechten werden diese Welt reinigen. Von eurem Unrat und eurer Gier.“ Ihr Blick fiel auf die hölzerne Statue des gekreuzigten Jesus, die über dem Altar hing. Ihre Augen verengten sich in Triumph und den Rosenkranz steckte sie sich in die Manteltasche.

„Deine Zeit ist vorbei, Zimmermann. Auch du warst nur ein Mensch.“

 

 

Anleitung Häkelrose

Heute zeig ich dir, wie man eine kleine Häkelrose macht!
Diese eignen sich toll zum dekorieren, als Brosche oder Aufnäher für Mützen & Schals!

Für meine Rose habe ich benutzt:
– Häkelgarn in Natur & Hellgrün ( Stärke 2-3 )
– Häkelnadel Stärke 2,5
– Stopfnadel zum vernähen

Die Blüte

Für die Blüte schlage ich 37 Luftmaschen an.

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In der ersten Runde häkeln wir nur feste Maschen und am Ende der Reihe eine Wendeluftmasche.
In der zweiten Reihe wieder feste Maschen bis zum Ende.

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Die dritte Reihe ist etwas mehr Arbeitsaufwand ;) . Damit wir verschieden große Wellenformen hinkriegen, die Dritte Reihe von Beginn an, hier haben wir nämlich einen steten Wechsel in der Anzahl der Stäbchen, die wir in die Maschen häkeln:
LM = Luftmasche
FM = Feste Masche
St = Ganzes Stäbchen
KM = Kettmasche

3 LF, 4 St, 1 FM, 5 St, 1 FM, 5 St, 2 FM, 4 St, 4St, 2 FM, 4St, 5St, 3 FM, 5St, 5St, 3 FM, 5St, 5St, 3FM, 4St, 4ST, 4ST, 3 FM, 4St, 4St, 4St, 1 Km.

Das siehte twas kompliziert aus, ist aber nach einigen Malen sehr einfach und man hat leicht den Bogen raus, nur nicht aufgeben!
Durch das häkeln mehrerer Stäbchen in die gleiche Masche bekommen wir ein schönes Wellenmuster!

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Jetzt die Rose zusammendrehen –

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– und vernähen. Fertig ist die Blüte!

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Das Blatt

Für das Blatt schlage ich 7 LM an und häkel in die ersten 6 Maschen FM; in die 7te LM häkel wir 4 FM.

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Jetzt wenden wir das Blatt nicht, wir häkeln an der unteren Seite der Luftmaschen weiter, damit wir eine runde, blattähnliche Form bekommen.
5 FM und in die letzte Masche zwei FM. Wir schließen das Stück mit einer KM zum Oval.

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Das sieht schon etwas mehr nach einem Blatt aus!
Wir arbeiten weiter:

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3 LM, 1 St, 2 St, 1 St, 1FM, 1FM, 1FM, 1FM, 2FM, 1FM, 2FM, 1Fm, 1FM, 1FM, 1FM, 1 St, 2St, 1St und mit einer Kettmasche schließen.
Fertig!

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Jetzt noch das Blatt an den Boden der Rosenblüte nähen und das Röschen ist fertig!

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Schön verpackt!

Wundervolle Idee für die langsam kommenden Feiertage! Wird definitiv schon bald bei mir ausprobiert! :)

❤︎ PeppAuf ☆ Lebe lieber bunt! ✿

Mit Geschenkbox-Schablonen lassen sich kleine Mitbringsel ganz individuell verpacken. Damit die Schachtel stabil genug wird, verwendet ihr am besten Bastelkarton. Besonders hübsch sind bunt bedruckte Scrapbooking-Kartons. Die Formen auf der Schablone werden mit einem Stift vorgezeichnet und dann ausgeschnitten.Um einen Arbeitsgang zu sparen, kann die Form aber auch direkt mit einem Cutter auf der mitgelieferten Schneideunterlage ausgeschnitten werden. Wichtig ist aber, dass ihr die Falzlinien beachtet und nicht mit schneidet.

Die ausgeschnittene Form an den entsprechenden Falzlinien knicken.

Der Schachtelbodenwird dann zusammengesteckt.

Die Schachtel an den Klebekanten mit Stylefix oder Klebstoff zusammenkleben.

Die Geschenkschachtel ist nun fast fertig: Mit ein bißchen Deko bekommt die Verpackung noch den letzten Schliff.
 Selbstgemachte Knöpfe (hergestellt mit einer Knopf-Presse) und Webband (sehr gut zur Resteverwertung) eignen sich zum Verzieren sehr gut.Viel Spaß beim Nachmachen und Verschenken!

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Hausputz

Nach Ewigkeiten hab ich meinen Blog mal wieder aktualisiert – und umstrukturiert!

Da ich so viel bastel dachte ich, ich zeige wie ich alles fabriziere. Schon seit geraumer Zeit werkel ich an meinen Schmuckkästchen, dazu gekommen ist jetzt aber auch noch Nähen und Recycling. Ich wäre froh, damit auch irgendwann Geld einnehmen zu können und nicht nur auszugeben, aber dafür muss ich wohl noch kräftig üben.
Bis dahin kann mich aber nichts davon abhalten, Tutorials für andere zu schreiben und fleißig weiter zu basteln!

Damit trete ich jetzt in den geheimen und mysteriösen Zirkel der Aktivbastler ein! WUH!

Kurzgeschichte: Fiktiv

Du hast begonnen meine Geschichte zu lesen, eine Erzählung die jemandem aus der Fantasie gesprungen ist. Ich frage dich, ob sie dir gefällt und ich hoffe mit all meiner Kraft, dass du Ja sagst.

Es hat angefangen als du meinen Namen erfahren hast. Wie von selbst stelltest du mich dir vor, in deinem Kopf. Basierend auf Menschen die du kennst, an deren Gesichter du dich erinnern kannst. Vielleicht jemand aus dem Bus, oder vom Anstehen an einer Kasse.

Du hast mein Leben gelesen, meine Vergangenheit, die mir geschenkt wurde ohne dass ich danach fragte. Es hätte vielleicht etwas ganz andere sein können. Ich habe nie darum gebeten so zu sein wie ich bin.

Der Mensch der mich geschaffen hat, wohl ein sehr intelligentes und fantasievolles Wesen, hat dir etwas gegeben und mir ebenfalls. Ich spüre dich durch jede einzelne Seite, vernehme jedes Lachen über meine Macken und habe nie irgendetwas mehr genossen.

Ich wünsche dass du mich liebst, wie ich dir verfallen bin. Jede meiner Taten saugst du in dich auf, jedes meiner Wörter wiederholst du in deinen Gedanken. Manche Sätze bleiben dir sogar noch viel länger in Erinnerung, wie wundervoll.

Doch nie werde ich dir nah sein können, nie werde ich dein Haar streicheln oder dir hundert Küsse geben können.

Denn ich bin nur eine Figur aus einem Buch.

Ich bin fiktiv.